Gemeinde

Wir stellen uns vor!

Gemeinschaft, die trägt!

Wir sind eine freie Gemeinschaft von Christen innerhalb der Evangelischen Kirche und gehören zum Gemeinschaftsverband Württembergischer Christusbund. Der Glaube an Jesus Christus verbindet uns. Wir vertreten keine Sonderlehren, vielmehr haben wir uneingeschränktes Vertrauen in das Wort Gottes, wie es uns in der Bibel überliefert ist. Im Wort Gottes finden wir Orientierung für unser Leben. Das Gebet erleben wir als eine Kraftquelle für unseren Alltag. Neben dem Gottesdienst am Sonntag treffen wir uns in kleinen Gruppen und Kreisen (zum Beispiel Kinder- und Jungschargruppen, Haus- und Jugendkreisen sowie im Gebetskreis) zum gemeinsamen Bibelstudium und anderen missionarischen Aktionen und Einsätzen. Unsere Arbeit wird hauptsächlich von freiwilligen Mitarbeitern vor Ort getragen und durch einige vollzeitliche Mitarbeiter unterstützt. Wir laden Sie ein, selbst herauszufinden, was an Gottes Angebot, wie er es in seinem Wort macht, dran ist. Herzlich willkommen.  

 

Gemeindeleitung: Stefan Waidelich und Albrecht Oesterle

Was wir glauben!

Glaubensgrundsätze!

"Seid allzeit bereit zur Verantwortung vor jedermann, der von euch Grund fordert der Hoffnung, die in euch ist, und das mit Sanftmut und Gottesfurcht" (1. Petr. 3, 15-16)

1. Die Bibel

Unsere Glaubensgrundlage ist die Bibel. Sie ist das niedergeschriebene Wort Gottes und besteht aus den 66 Büchern des Alten Testaments und des Neuen Testaments. Die Heilige Schrift ist in allen Teilen von Gott inspiriert. (Joh. 10,35; 2. Tim. 3,16; 2. Petr. 1,21) Die Bibel besitzt völlige Zuverlässigkeit und Autorität in allen Fragen des Glaubens, der Lehre und der Lebensführung. (Offb. 22,18-19)

2. Der eine wahre Gott

Der eine wahre Gott existiert ewiglich ohne Ursprung und Ende als Vater, Sohn und Heiliger Geist (Matth. 28,19; Kor. 13,13). Er ist der Schöpfer, Erhalter und Richter dieser Welt (1. Mo. 1,1; Offb. 20,11-15).

3. Der Herr Jesus Christus

Der Herr Jesus Christus ist ewiger Gott (Joh. 1,1-3; 1. Joh. 5,20) und wahrer Mensch (1. Tim, 2,5-6). Wir glauben an seine jungfräuliche Empfängnis (Matth. 1,18-23), an sein sündloses Leben (Hebr. 4,15), an seinen stellvertretenden Opfertod (2. Kor. 5,21) und an seine leibliche Auferstehung (Luk. 24,26-43), an seine Himmelfahrt (Apg. 1,9) und an seine leibliche Wiederkunft (Apg. 1,11). Durch den Tod und die Auferstehung Christi sind die Mächte der Finsternis bereits besiegt und sehen ihrem endgültigen Untergang entgegen (Offb. 20,10).

4. Der Heilige Geist

Der Heilige Geist ist Gott (Apg. 5,3-4). Der Heilige Geist ist eine Person (Joh. 16,7). Er überführt die Welt von Sünde (Joh. 16,8-11). Er bewirkt wahre Umkehr zum Glauben. Er schenkt die Wiedergeburt, das neue Leben aus Gott (Joh. 3,5) und die Gliedschaft am Leib Jesu Christi (1. Kor. 12,12-13). Er bewohnt den Gläubigen (Röm. 8,9) und versiegelt ihn (Eph. 1,13-14). Der Heilige Geist möchte jedes Kind Gottes erfüllen (Eph. 5,18) und in das Bild Jesu Christi umgestalten (2. Kor. 3,17-18). Er bewirkt die Frucht des Geistes (Gal. 5,22). Der Heilige Geist schenkt den Gläubigen Gnadengaben, Charismen (Röm. 12,3-8; 1. Kor. 12,8-10). Wir glauben jedoch, dass keine bestimmte Gabe, als Beweis der Wiedergeburt angesehen werden darf (1. Kor. 12,4-11+28-30). Maßstab für Geistlichkeit sind nicht Geistesgaben sondern Geistesfrucht (Gal. 5,22).

5. Der Mensch

Der Mensch ist eine dirkte Schöpfung Gottes (1. Mo. 1,26-27). Nach der Erschaffung fiel der Mensch in Sünde (1. Mo. 3,1-24) und starb geistlich (1. Mo. 2,17). Darum ist er jetzt von Natur aus ein verlorener Sünder (Röm. 3,23; Eph. 2,1). Der Mensch ist von Gott geliebt (Joh. 3,16). Aus dem verlorenen Zustand kann sich der Mensch werder auf dem Weg der Religionen noch durch Philosophien und eigene Anstrengungen erretten (Eph. 2,8-9). Er braucht die neue Geburt aus Gott (Joh. 3,7).

6. Das Heil

Das Heil ist eine vollkommene, ewige Erlösung durch die Gnade Gottes in Jesus Christus. Es wird als ein freies Geschenk durch den persönlichen Glauben an den Herrn Jesus Christus und sein vollendetes Werk am Kreuz auf Golgatha empfangen (Röm. 3,24-28, Tit. 3,5-7). Allein durch Jesus Christus können Menschen dieses Heil erlangen (Apg. 4,12). Die Bibel sagt, dass der Herr seine Kinder durch den Glauben zur Seligkeit bewahrt (Joh. 10,27-29; 1. Petr. 1,3-5). Aber sie warnt auch vor Selbstsicherheit (1. Kor. 10,11-12; Hebr. 2,1).

7. Die Gemeinde Jesu Christi

Die Gemeinde Jesu Christi besteht aus allen wiedergeborenen Gläubigen. Hierbei steht Jesus Christus als Haupt der Gemeinde im Mittelpunkt (Kol. 1,18). Treff- und Mittelpunkt für alle ist die möglichst wöchentlich sonntags stattfindende gottesdienstliche Veranstaltung. Sie bietet Raum vor allem für biblische Verkündigung, Gebet, Lob, Gottes, Stille und Anbetung, gemeinsames Singen und Musizieren, persönliche Berichte und Zeugnisse und erhält einen festlichen Charakter zur Ehre Gottes.

8. Der Auftrag der Gemeinde

In Jesus Christus hat Gott seiner Gemeinde seienn Heilswillen konkret gemacht (Joh. 3,16; 1. Tim. 2,4; 2. Petr. 3,9). Evangilisation, Mission und Diakonie haben ihren tiefen Ursprung im Heilswillen Gottes. Der Gemeinde hat er dazu einen klaren Auftrag zur Verkündigung des Evangeliums in aller Welt gegeben (Matth. 28,18-20; Apg. 1,8). Dies geschieht in Wort und Tat und ist Auftrag eines jeden Gläubigen entsprechend seiner Gaben und seiner Platzzuweisung. Im allgemeinen Priestertum aller Gläubigen trägt jeder einzelne Mitverantwortung für die Wahrnehmung seines Auftrags. Durch die Gabe des Heiligen Geistes gibt Gott den Glaubenden die Kraft und Ausrüstung (Gaben) zur Erfüllung des Missionsauftrags. Die Gemeinde ist sich der großen Verantwortung bewusst, in die sie ihr Herr mit diesem umfassenden Missionsauftrag gestellt hat.

9. Das christliche Leben

Das christliche Leben ist eine Leben in der Nachfolge Jesu. Diese Nachfolge ist nur in Verbindung mit Jesus Christus möglich (Joh. 15, 1-8). Die geistliche Verbindung des Gläubigen mit Christus wird an der Frucht des Geistes (Gal. 5,22) und insbesondere an der Liebe zu Gott, zum Bruder und darüber hinaus zu allen Menschen sichtbar (1. Kor. 13; Petr. 1,7; 1. Tim. 1,4-5). Der Staatsgewalt sind wir untertan (Röm. 13,1-7), sofern dadurch die Gebote Gottes nicht verletzt werden (Apg. 5,29). Es ist unser Anliegen, allen Mitmenschen in Liebe zu begegnen, um sie für Jesus zu gewinnen (Matth. 5,44-45).

10. Taufe und Abendmahl

Die Taufe ist eine äußere Darstellung der innerlichen Realität im Herzen des Erretteten. Durch die Taufe bekennt sich der Getaufte zum Glauben an seinen gekreuzigten, begrabenen und auferstandenen Erlöser (Röm. 6,3-11). Das Mahl des Herrn erinnert uns an das Leiden und Sterben Jesu Christi zur Vergebung der Sünden und stärkt die Kinder Gottes durch das Gedenken an die wunderbar Liebe Gottes und an den aufopfernden Gehorsam Jesu Christi (1. Kor. 11,27-32). Das Wort Gottes sagt uns, dass zum Mahl des Herrn wiedergeborene Christen eingeladen sind. Wir werden aufgerufen, uns ehrlich zu prüfen (1. Kor. 11,27-32).

11. Die Wiederkunft Jesu Christi

Die Wiederkunft Jesu Christi ist eine jederzeit mögliche Tatsache (Matth. 24,42-44; Thess. 5,1-2). Wir erwarten die persönliche, sichtbare Wiederkunft Jesu Christi in Macht und Herrlichkeit, ein Fortleben der von Gott gegebenen Personalität des Menschen, die Auferstehung des Leibes zum Gericht und das ewige Leben der Erlösten in Herrlichkeit.

12. Das zukünftige Leben

Das zukünftige Leben findet seine Vollendung mit der Auferstehung der Toten (Joh. 5,28-29). Tote und noch Lebende, die durch den Glauben an Jesus Christus gerettet sind, wird er bei seiner Wiederkunft zu sich holen. Sie müssen alle offenbar werden vor dem Richterstuhl Christi (2. Kor. 5,10). Dann werden sie für immer beim Herrn sein (1. Thess. 4,15-17). Die, die nicht an Jesus Christus glauben, werden gerichtet und gehen in die ewige Verdammnis (Matth. 25,46; Offb. 20,14).